Dr. Lars Früngel & Sandra Früngel

Ufergarten 35
42651 Solingen
Telefon: 0212/1509596

Gut zu wissen: Ratschläge zum Verhalten nach chirurgischen Eingriffen und Implantationen

  • Um die Schwellung möglichst gering zu halten, kühlen Sie das Wundgebiet direkt nach der OP für die nächsten 2-3 Tage so oft wiemöglich. Es empfehlen sich Kühlkompressen (alternativ auch z.B.
    in einen Waschlappen eingelegte Eiswürfel), die von außen auf die Wange aufzulegen sind. Es sollte kein Eis direkt auf die Haut gelegt werden.
  • Vemeiden Sie in den ersten Tagen nach der OP die Anwendung von Wärme! Schwere körperliche Anstrengungen,sportliche Belastungen (und auch Saunabesuche) sollten unterbleiben.
  • Beim Auftreten von Nachblutungen beißen Sie feste entweder auf Mulltupfer oder -binde, oder auch auf ein zusammengelegtes (möglichst Stoff-!) Taschentuch. Belassen Sie den Tupfer für längere Zeit (möglichst 1/2h bis 1h) im Mund. Auf keinen Fall sollten Sie zu häufig nachspülen oder ständig ausspucken!
  • Solange das Gefühl der Betäubung besteht, lassen Sie die Wunde möglichst in Ruhe! Vermeiden Sie allzu heiße Getränke oder Speisen und denken Sie daran, dass Sie sich leicht auf Lippe oder Wange beißen können, ohne es richtig wahrzunehmen, solange die Wirkung der Betäubungsspritze anhält.
  • Bitte nicht Rauchen! Die Wundheilung wird durchs Rauchen sehr stark beeinträchtigt und verzögert.
  • Schmerzen im Wundgebiet nach Abklingen der Betäubung sind normal.
    Sie können nach Bedarf Schmerztabletten einnehmen. Treten die Schmerzen erst einige Tage nach der OP auf, müssen Sie sich zur Nachkontrolle melden!
  • Eventuell zusätzlich verordnete Medikamente (z.B. Antibiotika) nehmen
    Sie bitte nach Anweisung regelmäßig ein. Dies ist für den Heilungserfolg wichtig.
  • Zahn- und Mundpflege: Versuchen Sie grundsätzlich, Ihre Zähne wie gewohnt zu putzen, wobei Sie den operierten Bereich in den ersten Tagen aussparen sollten.
    Verwenden Sie in den ersten Tagen nach der OP eher keine Mundspüllösungen. Auch antibakterielle Spüllösungen wie z.B. Chlorhexidin, Hexoral o.ä. wirken in der ersten Phase der Wundheilung eher störend als nützlich. Sinnvoller ist es, den Wundbereich einfach mit lauwarmem Wasser oder auch Tee (z.B. Kamille, Salbei) zu spülen.
  • Wenn Sie z.B. nach Implantationen oder Zahnfleischoperationen eine Paste als Wundverband auf die Naht bekommen haben, versuchen Sie, diese Paste möglichst lange an Ort und Stelle zu belassen. Sie schützt die Wunde, fördert die Heilung und löst sich von selbst auf. Wenn sich der Wundverband jedoch ablösen sollte, können Sie ihn bedenkenlos schlucken oder auch ausspucken.